| Beitragsseiten |
|---|
| Tätigkeitsbeschreibung Systeminformatiker(in) |
| Unter Strom |
| Aufgaben und Tätigkeiten |
| Arbeitsbedingungen |
| Arbeitszeit |
| Zusammenarbeit und Kontakte |
| Arbeitsorte |
| Arbeitsbereiche |
| Alle Seiten |
Tätigkeitsbeschreibung Systeminformatiker(in)
Worum geht es?
Systeminformatiker und -informatikerinnen wirken dabei mit, industrielle informationstechnische Systeme zu entwickeln und zu realisieren. Zudem warten sie die Systeme und leisten Support bei Störungen.
Geräte mit System
Wo werden industrielle informationstechnische Systeme eigentlich nicht eingesetzt? Ob in Aufzugsanlagen, Überwachungssystemen und Notstromaggregaten oder Klimageräten, Küchenmaschinen und Telefonen - in einer Vielzahl von Geräten sind sie zu finden. Viele dieser Systeme enthalten Mikroprozessorsteuerungen, die bestimmte Funktionen innerhalb der Steuerung des Gesamtsystems übernehmen. Diese Steuerungselemente sind oftmals von außen nicht gleich erkennbar und werden Embedded (="eingebettete") Systems genannt. Systeminformatiker/innen unterstützen z.B. Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Entwicklung von Systemen, bei denen solche Mikrosteuereinheiten verwendet werden. Hierfür müssen die geforderten Funktionalitäten gründlich analysiert und Lösungen konzipiert werden. Für die Auswahl der passenden Hardware und Software muss man den aktuellen Markt genau kennen. Systeminformatiker/innen halten sich mithilfe der aktuellen, häufig englischsprachigen, Forschungsliteratur auf dem Laufenden oder recherchieren im Internet.
Damit muss man rechnen können
Wenn etwa das Automatisierungssystem für eine Fertigungsanlage eingerichtet werden soll, installieren und konfigurieren sie den zentralen Prozessrechner. Dabei integrieren sie einzelne Hard- und Softwarekomponenten zu einem funktionsfähigen Rechner. Sie spielen das Betriebssystem auf und installieren die benötigte Anwendungssoftware.
Anwenderfreundliche Benutzeroberflächen programmieren sie ebenfalls. Ggf. erstellen sie Software oder passen am Markt vorhandene Standardsoftware an die individuellen Bedürfnisse der Kunden an. Darüber hinaus montieren sie die Sensoren für die Messdatenerfassung, konfigurieren die für die Regulierung der Anlage notwendigen Aktoren und programmieren die Schnittstellen (Interfaces) zwischen Prozessrechner und Anlage.





