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Inhalte und Ablauf der Umschulung zum/ zur Fachinformatiker (in) Systemintegration

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Inhalte und Ablauf der Umschulung zum/ zur Fachinformatiker (in) Systemintegration

Um an der Umschulung teilnehmen zu können ist es zwingend notwendig, dass die Bewerber über sehr gute Vorkenntnisse in der EDV verfügen. Da die Umschulung nur 23 Monate dauert, reicht die Zeit nicht aus um mit elementarem Grundwissen zu beginnen. So sollten Sie bereits Erfahrung mit den üblichen Betriebssystemen und der Einrichtung von kleineren Netzwerken mitbringen. Voraussetzung ist auch der sichere Umgang mit der üblichen Office – Software.

Um die Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen, müssen Sie an einem obligatorischen Eignungstest teilnehmen. Bei diesem Test werden neben Mathematik, technischem Verständnis und logischem Denken auch die geforderten EDV Kenntnisse abgefragt.

Die Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration beinhaltet folgende Unterrichtsthemen:

 

Betriebswirtschaftliche Prozesse

Informationsquellen und Arbeitsmethoden

  • Selbstorganisation der Arbeit (Arbeitsaufträge, Arbeitspläne)
  • Teamarbeit (Kommunikationsregeln, Kreativitätstechniken)
  • Informationsquellen
  • Eignung von Informationsquellen
  • Verarbeitung und Aufbereitung von Informationen
  • Adressatengerechte Weitergabe von aufbereiteten Informationsquellen
  • Präsentationsformen
  • Dokumente und Dateien

Der Betrieb und sein Umfeld

  • Stellung eines Betriebs in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Ziele und Aufgaben
  • Produktionsfaktoren und Faktorkombination
  • Arbeitsteilung in der Wirtschaft
  • Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
  • Marktarten und Marktformen
  • Anbieter und Nachfrageverhalten
  • Preisbildung
  • Rechtformen
  • Grundzüge staatlicher Wettbewerbspolitik

Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation

Finanzierung der Unternehmung

  • Vermögen und Kapital
  • Anlagevermögen und Umlaufvermögen
  • Funktionen und Kreislauf des Kapitals
  • Kreditgeschäfte, Kreditarten, Sicherung
  • Arten der Finanzierung
  • Krise und Auflösung der Unternehmung
  • Zahlungsverkehr
  • Begriffe und Formen der Investition
  • Begriffe und Ziele der Finanzierung

Personalwirtschaft

  • Aufgaben und Ziele
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Arbeitsverträge
  • Arbeitsschutzgesetze
  • Unfallverhütung
  • Tarifverträge
  • Entlohnung, Gehaltsabrechnungen
  • Personalführung und Beurteilung

Betriebliche Organisation

  • Aufgaben und Ziele der betrieblichen Organisation
  • Organisationsgrundsätze
  • Übertragung von Kompetenzen an Mitarbeiter
  • Prozessorientierte Ablauforganisation
  • Ablaufdiagramm, Blockdiagramm, Balkendiagramm

Rechnungswesen und Controlling

  • Teilbereiche und Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung:
  • Kostenbegriffe, Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger; Unterschied zwischen Voll- und Teilkostenrechnung
  • Grundzüge der Deckungsbeitragsrechnung
  • Controlling
  • Kennzahlen
  • grafische Aufbereitung
  • Auswertung: (Plankostenrechnung und Abweichungsanalyse)

IT-Systeme

Einfache IT-Systeme

  • Konzeption
  • Kundenanforderung
  • IT-Produkte und Leistungen
  • Dokumentation

Hardwareaufbau und Konfiguration

  • Laufwerke, Partitionen, Schnittstellen
  • CPU, Mainboards, Chipsätze, Speicher
  • Speichermedien
  • Grafikkarten
  • Datensicherungsgeräte
  • Monitore
  • Drucker und andere Ausgabegeräte
  • Datensicherungsgeräte- und Techniken
  • Aktuelle Hardwareänderungen mitverfolgen und anwenden

Elektrotechnische Grundkenntnisse

  • Elektrische Grundgrößen
  • Elektronische Bauelemente
  • Einführung in Halbleiterbauelemente
  • Elektrostatik
  • Elektromagnetische Verträglichkeit
  • Kabel und Leitungen

Netzwerkgeräte

  • Switch - Hub – Router
  • WLAN
  • Gigabit LAN – Technik
  • DSL – und VOIP - Geräte

Betriebssysteme

DOS

  • MS-DOS Grundbefehle
  • Batchprogramierung
  • Speicherverwaltung unter DOS
  • Konfigurationsdateien

Windows 2000

  • Bedienoberfläche
  • Grundlagen der Fenstertechnik
  • Programm-Manager
  • Datei-Manager
  • Task-Manager
  • Systemsteuerung
  • Installation
  • Fehlerbehebung

Windows XP

  • Bedienoberfläche
  • Grundlagen der Fenstertechnik
  • Programm-Manager
  • Datei-Manager
  • Task-Manager
  • Systemsteuerung
  • Installation
  • Fehlerbehebung

LINUX ( verschiedene aktuelle Versionen )

  • Kommandozeileneingabe
  • Graphische Benutzeroberfläche
  • Programm-Manager
  • Datei-Manager
  • Task-Manager
  • Systemsteuerung
  • Installation
  • Fehlerbehebung
  • File Server unter LINUX
  • Network File System NFS
  • Der Server
  • Diagnose
  • PC/NFS
  • SMB - Server in heterogenen Umgebungen hier Samba
  • Internet & TCP/IP unter UNIX
  • Die Schichten des TCP/IP Protokolls
  • Transportschichten
  • Anwendungsprotokolle
  • Hilfsprogramme
  • IP-Routing
  • IP-Adressen, Netzmasken, Netzwerkadressen,\\Broadcastadressen
  • Verwendung von Rechnernamen
  • Hostname, Domänenname / Domain-Name-System (DNS)
  • Internetanbindung von Netzwerken
  • Installation eines Proxy-Servers
  • Installation eines WWW-Servers
  • Installation von Modems
  • Einrichten eines Zugangs über ppp

Multibetriebssysteme

  • Bootmanager
  • VM – Installationen

Administrieren, betreuen und warten von IT-Systemen

  • Warten und Instandhalten
  • Hard und Softwarekomponenten:
  • Datenträger, Datenformate und Datenaustausch
  • Störungsanalyse und –beseitigung
  • Datenschutz und Datensicherung:
  • Maßnahmen zur Datensicherung und –archivierung
  • Virenschutz und Virenbeseitigung
  • Urheberrecht
  • Dokumentation und Kundenbetreuung:
  • Dokumentation von Produktinformationen, Konfigurationen und Abläufen
  • Visualisierung, Präsentation, Unterweisung, Schulung
  • Serviceleistungen:
  • Serviceverträge
  • Kalkulation und Abrechnung

Inbetriebnahme und Übergabe

  • Systemstart
  • Fehlersuche
  • Systemdokumentation und Präsentation

Netzwerktechnik

Grundlagen

  • Vernetzung von Computern
  • Grundlagen der Informationsübertragung
  • Zahlensysteme
  • Logische Netzwerkstrukturen
  • Physikalische Netzwerkstrukturen
  • OSI – Schichtenmodell
  • Netzwerkarchitekturen
  • Das IEEE-802-Modell
  • Ethernet
  • Token Ring Token Bus
  • Slotted Ring

Netzwerkprotokolle

  • OSI-Schichten und Protokolle
  • Verbindungslose und Verbindungsorientierte Protokolle
  • Ethernet-Frame
  • ARP
  • IP
  • ICMP
  • TCP
  • Vier-Schichten-Modell
  • UDP
  • 3-way-handshake
  • Überwachung mittels Sniffer

Routing

  • IP-Adressen
  • Subnetting
  • Supernetting
  • Routing
  • NAT

Netzwerke unter Windows Server 2003

Einführung in ADS

  • Peer to Peer Netze
  • Domänenkonzept unter Windows 2003
  • Active Directory Service
  • Klassen und Objekte
  • Organisationseinheiten
  • Gruppen
  • Benutzerkonten
  • Internet Information Server
  • Netzwerkprotokolle und Dienste
  • MS–SQL–Server
  • Exchange server
  • Serververwaltung

Domänenstrukturen

  • Domänencontroller
  • Namensräume
  • Stammdomäne
  • Implementation verschiedener Domänenstrukturen
  • Zugriffsberechtigungen
  • NTFS-Berechtigungen
  • Objektberechtigungen

DNS

  • Namensauflösung im Netzwerk
  • DNS und ADS
  • DNS-Server

DHCP

  • Statische und dynamische Zuweisung von IP-Adressen
  • DHCP-Server

Replikation

  • Datenabgleich zwischen Domänencontrollern
  • Replikation in Domänenstrukturen

Standorte

  • Physikalische Domänenstruktur
  • Einrichten und Verwalten von Sites
  • Sites und Replikation

Anwendungsentwicklung

Programmierung

  • Programmierlogik
  • Grundlagen der strukturierten und objektorientierten Programmierung
  • Programmentwicklungsmethoden
  • Programmbibliotheken
  • Struktogramme und PAP

Datenbanken

  • Datenbankanpassung
  • Architektur eines Datenbanksystems
  • Datendefinition
  • Datenmanipulation
  • Datenschutz- und Datensicherungskonzepte für Datenbanken
  • SQL – Server
  • VBA – Programmierung
  • .net - Programmierung
  • Access
  • SQL- Server
  • VBA- Programmierung

Grundlagen der Web- Programmierung

  • Installation eines Web-Servers
  • HTML
  • PHP
  • Erstellen einfacher Web- Seiten
  • Datenzugriffe über das Web

Fachenglisch

  • Aufbau und Vertiefung des vorhandenen Wortschatzes
  • Zeiten
  • Einbau- und Bedienungsanleitungen
  • Benutzeroberflächen, Bedienerführungen und Anweisungen
  • Informationsaustausch
  • Geschäftsbriefe
  • Internationale Kommunikation
  • Bedienungsanleitungen
  • Internet-Englisch

Ablauf der Umschulung zum/ zur Fachinformatiker ( in ) Systemintegration

Die Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration beginnt im Regelfall jedes Jahr im März, dauert 23 Monate und endet dann mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Der Unterricht findet in Vollzeit im Kolping – Bildungswerk in Schweinfurt statt. Während der Umschulung werden regelmäßige Lernzielkontrollen in Form von Schulaufgaben, Referaten und kleinen praxisbezogenen Projektarbeiten durchgeführt.

Unterrichtszeiten:

Mo – Do: 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Fr: 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Jeden zweiten Donnerstag bis 12:30 Uhr

Praktika:

Es werden zwei betriebliche Praktika durchgeführt. Das erste Praktikum beginnt nach 8 Monaten und dauert drei Monate. Danach wird nochmals ein Unterrichtsblock von 6 Monaten durchgeführt. Im Anschluss daran findet bis zum Ende der Umschulung wiederum ein sechsmonatiges Praktikum statt. Während der Praktikaphasen findet jeweils an einem Tag der Woche praxisbegleitender Unterricht statt.

Abschlussprüfung:

Die Abschlussprüfung zum Fachinformatiker Systemintegration findet vor der IHK statt. Diese ist in einen theoretische Prüfung und eine betriebliche Projektarbeit aufgeteilt. Die Projektarbeit wird während der zweiten Praktikumsphase im Praktikumsbetrieb durchgeführt. Es kann sich hierbei um eine innerbetriebliche Projektarbeit oder außerbetriebliche Projektarbeit im Rahmen von Servicetätigkeiten handeln. Der zeitliche Umfang ist auf 35 Arbeitsstunden festgelegt. Das Thema für die Projektarbeit muss von der IHK genehmigt werden. Es soll sich vor allen um Themen wie  Netzwerktechnik, Netzwerkeinrichtung, Datensicherung oder Administration von Servern oder Systemen handeln und weniger um Programmiertätigkeiten.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. August 2009 um 08:11 Uhr  

Schlagzeilen

Gestern traten alle amerikanischen Server in den Streik mit der Forderung nach mehr RAM und besseren CPUs. Ein Sprecher verkündete, dass der Bedarf an besserem RAM darauf zurückzuführen sei, dass irgend ein Idiot beschlossen hatte, die Geschwindigkeit des Front-Side-Bus zu erhöhen. Zukünftig sollen Busse aufgefordert werden, in der Nähe bewohnter Motherboards die Geschwindigkeit zu reduzieren.