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Inhalte und Ablauf der Umschulung zum/ zur Elektroniker (in) für Geräte und Systeme

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Inhalte und Ablauf der Umschulung zum/ zur Elektroniker (in) für Geräte und Systeme


Um die Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen, müssen Sie an einem obligatorischen Eignungstest teilnehmen. Bei diesem Test werden neben Mathematik, technischem Verständnis und logischem Denkvermögen abgefragt. Spezielle fachliche Vorkenntnisse müssen Sie nicht mitbringen.

Die Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme beinhaltet folgende Unterrichtsthemen:

 

Fachpraxis

  • Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel
  • Technische Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung
  • Herstellen und inbetriebnehmen von Geräten und Systemen
  • Technische Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung
  • Fertigen von Komponenten
  • Technischer Service und Produktsupport
  • Einrichten, Überwachen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfeinrichtungen
  • Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen

Elektrotechnische Anlagen und Umweltschutz

  • Gefahren des elektrischen Stromes, Sicherheitsregeln, Arbeitsschutz
  • Sicherheitsbestimmungen
  • Normen, Vorschriften und Regeln
  • Netzformen
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung
  • Blockschaltbilder, Übersichtsschaltpläne, Stromlaufpläne
  • Schutzklassen, Schutzgrade, Wärmeableitung
  • Schutzmaßnahmen, Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften

Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln

  • Basisschutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beurteilen
  • Funktion von Schutz- und Potentialausgleichsleitern prüfen und beurteilen
  • Isolationswiderstände messen und beurteilen
  • Leitungen, deren Schutzeinrichtungen und sonstige Betriebsmittel, insbesondere hinsichtlich

Strombelastbarkeit, beurteilen

  • Schutzarten von elektrischen Geräten oder Anlagen hinsichtlich der Umgebungsbedingungen und der Zusatzfestlegungen für Räume besonderer Art beurteilen
  • Gefahren, die sich aus dem Betreiben elektrischer Geräte, Betriebsmittel und Anlagen ergeben, beurteilen und durch Schutzmaßnahmen die sichere Nutzung gewährleisten
  • Wirksamkeit von Maßnahmen gegen elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen, insbesondere durch Abschaltung mit Überstromschutzorganen und Fehlerstromschutzeinrichtungen, beurteilen
  • elektrische Sicherheit ortsveränderlicher Betriebsmittel beurteilen

Bauteilkunde

  • Betriebsmittelkenndaten
  • Sensoren, Aktoren,
  • Kühlung
  • Produktinformationen
  • Gehäuse und mechanische Bauteile, technische Zeichnungen
  • Kleinmotoren
  • Filter, Abschirmung

Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik

  • Schaltpläne, Schaltzeichen
  • elektrische Betriebsmittel, Grundschaltungen, elektrische Grundgrößen
  • Energiebedarf einer Anlage oder eines Gerätes
  • Verhalten und Kennwerte exemplarischer Bauelemente und Funktionseinheiten
  • Wirkungskette, Funktionsbeschreibungen
  • lineare Netzteile, Schaltnetzteile, Stromrichter
  • Methoden der Schaltungsanalyse und -synthese
  • Kennlinien und Bauformen linearer und nichtlinearer Bauelemente, Datenblätter
  • Bauteilbibliotheken
  • analoge und digitale Signale
  • AD- und DA-Umsetzer

Elektronik mit Fachenglisch

  • Servicemanual, Datenblätter
  • Schaltungsanalyse auf Baugruppen- und Bauelementebene
  • Englische Texte verstehen und übersetzen
  • Wortschatzerweiterung
  • Grammatik
  • Dokumente sowie technische Regelwerke und berufsbezogene Vorschriften, auch in Englisch, auswerten und anwenden
  • schriftliche Kommunikation in Deutsch und Englisch durchführen

Digitaltechnik, Mikrocomputer und Programmierung

  • Schnittstellen
  • Verbindungs- und speicherprogrammierte Signal Verarbeitung
  • logische Grundverknüpfungen, Speicherfunktionen
  • grafische Darstellung von Programmen
  • Mikrocontroller, programmierbare Logikbausteine, Signalprozessoren
  • Steuerungstechnik,
  • Codekomprimierung
  • Ansteuerung von Aktoren
  • Komponenten einer integrierten Entwicklungsumgebung

Messtechnik

  • Messverfahren, Funktionsprüfung, Fehlersuche
  • Messmittel und -verfahren
  • intelligente Sensoren
  • aktive und passive Sensoren

Datenverarbeitung

  • Hardware, Betriebssysteme, Standard- und anwendungsspezifische Software
  • Installations- und Konfigurationsprozesse von Hard- und Softwarekomponenten
  • ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • Datensicherung und Datenschutz, Urheber- und Medienrecht
  • Datenformate, parallele und serielle Datenübertragung, Datenvisualisierung
  • Schnittstellen, Bussysteme, Hardwaretreiber
  • Firmware
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen
  • Hard- und Softwarekomponenten auswählen, installieren und konfigurieren
  • Betriebssysteme und Anwendungsprogramme installieren und konfigurieren
  • IT-Systeme in Netzwerk einbinden
  • Tools und Testprogramme einsetzen

Kommunikation

  • Methoden der Informationsbeschaffung und –aufbereitung
  • technische Dokumentationen

Technische Mathematik

  • Berechnungen zu allen theoretischen Themengebieten

Geschäftsprozesse und Wirtschafts- und Sozialkunde

  • betriebliche Strukturen, Arbeitsorganisation, betriebliche Kommunikation
  • Produkte, Dienstleistungen
  • Teamarbeit
  • Kostenberechnung, Angebotserstellung
  • Funktion und Struktur des Pflichtenheftes
  • Beschaffungsprozess
  • Kostenkalkulation und Beschaffungsprozess
  • Qualitätssicherung
  • Qualitätsmanagement
  • Qualitätsmanagement bei Fertigungsprozessen
  • Kundenauftrag
  • Projekt- und Produktmanagement
  • Qualität, Qualitätsmerkmale, Qualitätsziele
  • Kostenkalkulation und -abrechnung
  • Fehler, Fehleranalyse
  • Wirtschaftlichkeit
  • Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet
  • Beraten und Betreuen von Kunden, Erbringen von Serviceleistungen

Digitaltechnik, Mikrocomputer und Programmierung

  • Prozessabbild
  • Ablaufsteuerung
  • Verknüpfungssteuerung
  • kompakte, modulare und computergestützte Steuerungen
  • Anlagensicherheit durch Hardware und Programmierung
  • Prozessabbild
  • Diagnosewerkzeuge, Debugger
  • Bussysteme
  • Programmieralgorithmen, Entwurfsdarstellungen
  • Signal- und Leistungsanpassung

Ablauf der Umschulung:

Die Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme beginnt im Regelfall jedes Jahr im September, dauert 22 Monate und endet dann mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Der Unterricht findet in Vollzeit im Kolping – Bildungswerk in Schweinfurt statt. Während der Umschulung werden regelmäßige Lernzielkontrollen in Form von Schulaufgaben und kleinen praxisbezogenen Projektarbeiten durchgeführt.

Unterrichtszeiten:
Mo – Do: 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Fr: 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Praktika:
Im letzten halben Jahr vor der Abschlussprüfung findet ein betriebliches Praktikum statt.
Während der Praktikaphase findet jeweils an einem Tag der Woche praxisbegleitender Unterricht statt.

Abschlussprüfung:
Die Abschlussprüfung zum Elektroniker für Geräte und Systeme gliedert sich in zwei Teile auf. Der erste Teil findet nach einem Jahr Umschulung statt und fließt mit einer Gewichtung von 40% in die Gesamtnote ein. Mit dem zweiten Teil der Abschlussprüfung endet dann die Umschulung nach 22 Monaten. Beide Prüfungsteile gliedern sich nochmals in einen theoretischen und eine praktischen Teil auf, welche unabhängig voneinander geprüft werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. August 2009 um 14:13 Uhr  

Schlagzeilen

Gestern traten alle amerikanischen Server in den Streik mit der Forderung nach mehr RAM und besseren CPUs. Ein Sprecher verkündete, dass der Bedarf an besserem RAM darauf zurückzuführen sei, dass irgend ein Idiot beschlossen hatte, die Geschwindigkeit des Front-Side-Bus zu erhöhen. Zukünftig sollen Busse aufgefordert werden, in der Nähe bewohnter Motherboards die Geschwindigkeit zu reduzieren.